Im Mittelpunkt stehen Fragen zu Nachhaltiger Entwicklung:

  • Soziale Innovationen: Was sind die gesellschaftlichen Voraussetzungen und Folgen unterschiedlicher Modelle von nachhaltiger Entwicklung?
  • Strategischer Wandel: Welche innovativen Gestaltungsoptionen bieten sich den verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren in Richtung Nachhaltigkeit?
  • Vom Wissen zum Handeln: Wie sind die bestehenden Ansätze nachhaltiger Entwicklung auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene zu bewerten?
  • Kommunikation: Welches reflexive Orientierungs- und Gestaltungswissen lässt sich für gesellschaftliche Entscheidungsprozesse gewinnen?

Mit dem Fokus auf Nachhaltige Entwicklung geht die Münchner Projektgruppe für Sozialforschung (siehe Forschung und Beratung) konsequent den Weg einer problemorientierten Forschung für und mit der Gesellschaft weiter. Dabei stehen aktuell Themen wie der zeitgemäße Umgang mit Risiken (Risikokartierung) und ihre beteiligungsorientierte Vermittlung (Risikokartierung II), Entwicklung von Nachhaltigkeitsinnovationen unter Nutzerbeteiligung und zukunftsfähige Formen der Beschäftigungsförderung (OptExist) im Zentrum.

Das Profil der MPS hat sich über 30 Jahre entwickelt. Zuerst standen insbesondere soziale Fragen (Arbeitslosigkeit, Public Health, soziale Integrationsprobleme, Wissenschaftskommunikation) im Vordergrund. In den neunziger Jahren weitete sich das Themenspektrum: Es kamen verstärkt Themen zum Forschungsschwerpunkt “Gesellschaft und Umwelt” hinzu. Weiter wurde ein Schwerpunkt zur “interkulturellen Arbeitsforschung” begründet, in dem Projekte zum sozialen und wirtschaftlichen Wandel in Südostasien, zur Zukunft der Arbeit, zum bürgerschaftlichen Engagement, zum Dritten Sektor und zu Corporate Citizenship bearbeitet wurden.

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