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Über uns
Die MPS ist ein unabhängiges, als gemeinnützig anerkanntes,
sozialwissenschaftliches Institut, das sich seit seiner Gründung 1979
dem Prinzip "problemorientierter Forschung" verpflichtet sieht.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen derzeit Fragen zu Nachhaltiger Entwicklung:
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Was sind die gesellschaftlichen Voraussetzungen und Folgen unterschiedlicher
Modelle von nachhaltiger Entwicklung? |
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Welche innovativen Gestaltungsoptionen bieten sich den verschiedenen
gesellschaftlichen Akteuren in Richtung Nachhaltigkeit? |
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Wie sind die bestehenden Ansätze nachhaltiger Entwicklung auf lokaler, regionaler und
nationaler Ebene zu bewerten? |
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Welches „reflexive“ Orientierungs- und Gestaltungswissen lässt sich für gesellschaftliche
Entscheidungsprozesse gewinnen? |
Orientiert am Konzept einer partizipativen und für ambivalente Folgen sensiblen
Sozialforschung suchen wir nach Gestaltungsoptionen in Richtung Nachhaltigkeit.
Inhaltlich steht für uns der Zusammenhang von öffentlicher Kommunikation,
institutionellen Arrangements und Alltagshandeln im Vordergrund.
ARBEITSSCHWERPUNKTE:
Nachhaltigkeit & Kommunikation
Wie werden Risiken, Umweltprobleme, nachhaltige Entwicklung
kommuniziert? Welche Rolle spielen dabei institutionelle
Strukturen, kulturelle Rahmungen und diskursive Dynamiken?
Nachhaltige Lebensstile, Arbeit & Konsum
Welche Ansatzpunkte für nachhaltige Formen der Lebensführung
bieten sich in den unterschiedlichen Alltagskontexten?
Neue institutionelle Arrangements
Wie ist institutionelles Lernen möglich und welche institutionellen
(Neu-) Arrangements befördern eine ‚Politik der Nachhaltigkeit’?
Wissenschaft & Nachhaltigkeitsforschung
Welchen neuen Herausforderungen sieht sich die Wissensgenese
und die Wissenskommunikation ausgesetzt und wie geht sie damit um?
Das inhaltliche Profil der MPS hat sich über die Jahre entwickelt.
Forschungsschwerpunkte in den achtziger Jahren waren primär soziale Fragen
(Arbeitslosigkeit, Public Health, soziale Integrationsprobleme). In den
neunziger Jahren weitete sich das Themenspektrum. Auf der einen Seite kamen die heutigen
Themen im Rahmen des Forschungsschwerpunktes "Gesellschaft und Umwelt" hinzu.
Auf der anderen Seite wurde ein Schwerpunkt "interkulturelle Arbeitsforschung"
begründet, in dem neben Projekten zum sozialen und wirtschaftlichen Wandel
in Südostasien vor allem Projekte zur Zukunft der Arbeit (neue Formen der Mischarbeit),
zu bürgerschaftlichem Engagement, zum Dritten Sektor und zu Corporate Citizenship
liefen.
Die MPS weist eine besondere Kompetenz in qualitativer Sozialforschung sowie
in der Verknüpfung von qualitativen und quantitativen Untersuchungsmethoden
auf. Neben klassischer Grundlagenforschung hat die Begleit-, Interventions-
und Evaluationsforschung im Rahmen von transdisziplinären Projekten einen
hohen Stellenwert erlangt. Organisatorisch weist die MPS einen ausgeprägten
Netzwerkcharakter auf. So bestehen sowohl mit Universitäten als auch mit
stärker praxisorientierten Instituten im In- und Ausland engere Kooperationsbeziehungen.
Um die inhaltliche Profilbildung abzusichern, besitzt die MPS seit 2003 einen
eigenen Forschungsbeirat.
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